Renkengröße und Wachstum am Ammersee

Ihr Zugriff auf dieses Thema wurde eingeschränkt. Insgesamt gibt es 23 Beiträge in diesem Thema.
Um sie alle lesen zu können müssen Sie sich vorher anmelden oder registrieren oder freischalten lassen.

  • servus,
    berichtigt mich wenn ich falsch liege,aber sind 25cm nicht ein wenig klein für eine Renke,bei uns am Starnberger See ist das Schonmas 30 cm und da ist dann wahrlich nicht viel dran.
    und warum ist das Schonmas am Ammersee jetzt überhaupt so niedrig? ?(

  • Gute Frage... angeblich haben wir ein Verbuttungsproblem. Tatsache ist, dass der Renkenertrag der BFs massiv eingebrochen ist. Woran das liegt weiß keiner so genau. Am wahrscheinlichsten ist die Theorie vom Ausfall ganzer Jahrgänge zwecks Sauerstoffmangel in tieferen Schichten. Ich persönlich hätte eine Anhebung (bereits 2012) auf 30cm begrüßt... aber die BFs werdens schon wissen :hide:

  • Gute Frage... angeblich haben wir ein Verbuttungsproblem. Tatsache ist, dass der Renkenertrag der BFs massiv eingebrochen ist. Woran das liegt weiß keiner so genau. Am wahrscheinlichsten ist die Theorie vom Ausfall ganzer Jahrgänge zwecks Sauerstoffmangel in tieferen Schichten. Ich persönlich hätte eine Anhebung (bereits 2012) auf 30cm begrüßt... aber die BFs werdens schon wissen :hide:


    Weiterer Punkt die schwachsinninge komplette Rausfilterung des Phosphats in der Kläranlage. Betonung auf komplett! Zu viel Phosphat wäre auch wieder schlecht! Jeder mit nem Aquarium weiß, dass ohne Phosphat nichts wächst. Auch kein Zooplankton. Wenn die Renken als Brut nicht genügend Futter bekommen verbutten die Bestände!
    Dazu dann noch die ganzen Hormone und Medikamentenrückstände durch die Kläranlage und das Unheil nimmt seinen Lauf!


    TL Jan

  • Hallo,
    also, das zuwenig Nährstoffe im See sind, ist in meinen Augen nicht der Fall. Regelmässige starke Algenblüten finden doch jedes Jahr statt. Wenn das Schonmass der Renke runtergesetzt wird, dann dürfen auch die Maschenweiten der Netze kleiner werden. Kleinere Maschenweiten, bedeuten mehr Fang. Ein Spezl von mir konnte mit dem Hr.Rauch ein persönliches Gespräch führen, was dabei rausgekommen ist, kann ich nur Bruchweise wiedergeben, falls es erwünscht ist, werde ich ihn nochmal fragen. Meiner Meinung nach, fehlten einfach die grossen Renken, um sich erfolgreich Fortzupflanzen, übrig geblieben sind dann nur die kleinwüchsigen Renken, die damals durch die Maschenweiten gingen. Wir alle haben doch super in den letzten Jahren vor der Netz-Invasion gefangen. Dann kam die extrem Befischung 2007-2010 und dann war es auch vorbei.
    http://www.sueddeutsche.de/mue…ammerseefischer-1.1528625


    Die guten Leute waren damals nicht am See, sonst wüssten sie, dass die Renken ab 2007 einfach überfischt worden sind. Am Ammersee läuft es so. Wenn die Renken eine geringe Dichte im See besitzen, dann stellen einige Fischer, die Fischerei ein. Wenn sich dann die Bestände wieder gefüllt haben, dann werden massivst Netze gelegt, wie 2007-2010. Der Bestand bricht zusammen, und es dauert wieder ein paar Jahre, bis es Bergauf geht.
    siehe bitte Seite 35: die Schwankungen, in anderen Seen bleibt der Ertrag ziemlich gleich, was bedeutet, das die Bewirtschaftung, dem Gewässer angepasst ist. Am Ammersee hingegen, naja.Es mag sein, das zwei Jahrgänge schwächer waren, das möchte ich gar nicht bestreiten, aber die Befischung seitens der Berufsfischer ist einfach den Verhältnissen des Ammersees nicht angepasst. Ist meine Meinung.
    http://www.lfl.bayern.de/publi…cht/43978/linkurl_0_0.pdf
    Jeder Fischer darf jeden Tag 1km Netz auslegen, der See ist das ganze Jahr für die Berufsfischerei offen, ausser vom 15.4-1.05, wegen den Zandern machen sie eine Pause.

    .....und oft ist der Held mit der meisten Anerkennung der, welcher eine durschnittliche Forelle mit viel List und Rafinesse überlisten konnte, als eine Kapitale mit zweifelhaften Methoden.Deswegen gilt für mich: Den Edelfischen ist nur mit Kunstködern nachzustellen. Forelle und Äsche mit Wurm und Made? :verhauen1: