Bestimmungen & Informationen

  • Saison:vom Ufer: 16.04. – 30.11. ; für Boote 01.05. – 31.10.


    Fischarten: Hecht, Regenbogenforelle, Renke, Karpfen, Schleie, Aal, Barsch, Brachsen, Rotaugen, Rotfedern und vereinzelnd Zander


    Fischereiverein: Kreisfischereiverein Füssen e.V.


    Preise: Tageskarte 12 €, Wochenkarte 43 €

    Kartenausgabe: 

    - Kreisfischereiverein e.V. Fischerhütte, Frau Neef, Tel.: 08362/7540
    - Seegasthof Weißensee, Fam. Preikschat-Steger, Pfrontenerstr.23, 87629 Füssen-Weißensee Tel. 08364-9178-0, Fax 08364-9178-88
    - SIGNAL IDUNA, Oliver Prudlo – Agentur, Luitpoldstr. 3, 87629 Füssen, Tel. 08362-921303
    - SPORT - HAUPT, Reichenstr.16, 87629 Füssen, Tel. 08362 / 7871
    - Touristinformation Weißensee, Frau Höcherl, Frau Hildebrandt, Tel.: 08362/6500


    Leihboote: 
    - Touristinformation Weißensee, Frau Höcherl, Frau Hildebrandt, Tel.: 08362/6500


    Fischereivorschriften: 


    Das Fischen darf nur eine Stunde vor Sonnenauf– bis eine Stunde nach Sonnenuntergang ausgeübt werden. Nachtfischen im See ist verboten.


    Es darf mit 2 Handangeln gefischt werden.
    Entweder 1 Rute für Raubfische und 1 Rute für Friedfische oder 2 Ruten für Friedfische.
    Zum Schleppangeln ist jedoch nur 1 Rute erlaubt.
    Neben der Hegene darf gleichzeitig keine weitere Handangel verwendet werden.


    Es dürfen täglich insgesamt 2 Edelfische gefangen werden. Andere Fischarten haben keine Fangbeschränkung. Das Schönmaß für Renken wurde auf 30 cm festgelegt. Gefangene Renken die das Schonmaß erreicht haben, müssen entnommen werden.
    Köderfische dürfen nur für den momentanen Gebrauch – max. 5 Stück gefangen werden.

    Die Fischereigrenzen sowie die Verbotstafeln im See sind genau zu beachten.


    Gewässerbeschreibung und Kurzinfo:


    Größe: 1,35 qkm, 2,5 km Uferlänge
    Tiefe: max. 25 m
    Höhenlage: 850 m
    Entfernung von München: 50 km
    Landkreis: Füssen (OAL)



    Der Weißensee gilt als einer der saubersten Seen im Ostallgäu. Eingebettet von Wiesen, Hügeln und Bergen ist er nicht nur ein fischereiliches Schmankerl, vor allem Wassertemperaturen von bis zu 24 Grad im Sommer machen ihn zu einem beliebten Badesee. Bewirtschaftet wird der Weissensee vom Kreisfischerverein Füssen e.V., die einen sehr guten Fischbestand erwirtschaftet hat.


    Der Hauptfisch im Weissensee ist zweifelsohne die Renke. Fänge von 30- 50 Fischen am Tag sind zu Hochzeiten möglich. Leider wachsen die Renken nicht besonders gut ab, so kommt es das nur ein Bruchteil der gefangenen Fische das Mindestmaß von 30 cm erreicht.
    Die Renken sind eigentlich im ganzen See anzutreffen. Verlässliche Stellen sind ca. 250 Meter vor der Bootshütte, oder vor dem Schilfgürtel am Westufer. Als fängige Farben der Hegene haben sich Rot mit schwarzem Kopf, Blau mit rotem Kopf, sowie Schwarz und Braun erwiesen. Mit einer Hegene der Hakengröße 14 mit Goldhaken liegt man so gut wie immer richtig.


    Mit dem guten Renkenbestand einher gehen die Hechte. Beim Schleppen liegt die durchschnittliche größe bei etwa 70 cm. Beim Wurfangeln entsprechend niedriger. Die Chancen auf einen guten Fisch sind im Weissensee recht hoch. Wer hier mit großen Ködern im Freiwasser schleppt hat in der Regel gute Karten.
    Als Schleppköder dienen Köderfische am System, sowie Wobblern und Gummifischen. Auch ein Versuch beim Spinnfischen an der Scharkante könnte sich lohnen.


    Speziell zum Saisonsanfang hat man immer gute Aussichten auf eine schöne Regenbogenforelle. Fischt man vom Ufer mit Spinnern, Blinkern oder Wobblern, wird man nicht lange auf den ersten Kontakt warten müssen. Im Laufe der Saison nimmt die Forellendichte durch Fänge, aber auch die steigenden Temperaturen und damit deren Rückzug in tiefere Gewässerschichten, ab.
    Im Sommer sind es dann meist nur Zufallsfänge beim Barsch oder Hechtangeln.


    Zum Teil kapitale Barsche treiben im Weißensee ihr Unwesen. Fische von jenseits der 50 cm kann man bei klarem Wasser beim Rauben beobachten. Durch das, in der Regel, klare Wasser ist der Fang der großen Exemplare dennoch äußerst schwierig.
    Die meisten Großbarsche werden als Beifang erbeutet.
    Kleinere Exemplare gehen als Beifang gerne und oft an die Hegene.


    Auch der Karpfenangler wird mit dem Weißensee seine Freude haben. Fische von über 40 pfd. wurden schon gefangen. Leider ist der Fang, durch den großen Brachsenbestand sehr schwierig, denn die Brachsen sind zum Teil wirkliche kapitale exemplare. Fische von über 70 cm sind keine Seltenheit.
    Will man gezielt auf Karpfen angeln, sollte man einige Tage vor den Schilfgürteln anfüttern. Vor allem mit größeren Boilies stehen die Chancen auf einen Karpfen durch die Selektion der Brassen sehr gut.


    Wer besonderes Glück hat, kann im Weißensee auch Bekanntschaft mit einem der, in geringer Zahl vorkommenden, Zander machen. Vor einige Jahren besetzt wachsen sie gut ab, leider erlaubt der Bestand noch kein gezieltes Beangeln.


    Auch Aale kommen auch im Weissensee vor. Es sind zwar keine Riesen, aber zum Räuchern genau richtig und ein Gaumenschmaus.


    Copyright 2007 by Andreas Heinrich