Mal eine Frage zu Stopperknoten

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  • Liebe Kollegen,
    heute wars mal wieder soweit, am Ufer stehen und den Stopsel rauspfeffern - es geht ja nicht immer mit der Zupfrute. Und dann fangen sie bei mir meistens an, die Probleme. Mein Renkenfinder-Wunderding klappt irgendwie nur unzuverlässig, bleibt einfach liegen, steht nicht auf. Hmmm????
    Also auf normalen bewährten Dickstopsel, aber da ist ja nun der Stopper immer das Problem. Nicht nur, dass ich im Durchschnitt zehn Würfe brauche, bis ich ihn den Schwimmer schön schräg liegen habe, ich hadere auch mit den Stoppern selber. Die gekauften Fadenstopper zerfasern nach ein paar Würfen bei mir völlig, die selbstgebundenen Stopperknoten habe ich mangels Alternativen aus 0.20er-Geflochtener geknotet, sind aber nach einger Zeit auch einfach zu locker und nicht mehr befriedigend nachzuziehen. Gummistoper halten gut, sind aber beim Werfen umständlich.
    Wie macht ihr das....außer Renkenfinder? Welche Faden benutzt ihr und welche Knoten?

  • Nabend,


    ich knote mit einer 0,08er Geflochtenen einen normalen Schlingen-Stopperknoten auf die 20er Monofile Hauptschnur. Der Trick ist eigentlich die Stopperperle mit enger Bohrung. Gibts beim Anglerzentrum Laim. Ein Stopperknoten aus 0,08er geflochtener flutscht dermaßen glatt durch, das er auch nicht ausfranst. Wenn man um 5 oder 10m umstellen muss, lieber im flachen Winkel mit einem scharfen Messer den Knoten abfiletieren und einen neuen setzen. Wichtig: niemals den trockenen Knoten auf trockener Schnur verschieben. Mit den gekauften wirste nicht froh.


    Gruß,


    Stefan

    Nur weil etwas keinen Sinn macht bedeutet das ja noch lange nicht, dass man es nicht tun sollte.

  • Hallo Maxmeister,


    Abhilfe schaffte mir hier Nähgarn in 3 verschiedenen stärken, aus denen ich je 5 Stopperknoten auf 3 große Sticknadel gebunden habe (für 3 verschiedene Hauptschnurstärken, bei mir z.B. 25er, 30er und 40er Schnur). Das Nähgarn ist sehr abriebefest und genau richtig, dass der Knoten nicht nach 2 mal Werfen gleich wieder locker wird. Um den Knoten hier und da wieder fest zu ziehe, lasse ich auf jeder Seite des Knotens immer etwa 1,5cm Schnur stehen und verklebe die beiden Enden ganz außen mit 1 Mini-Tropfen Sekundenkleber.


    Das Problem bei Knoten mit zu dünnem Nähgarn: die Perle (und der Schwimmer) rutscht über den Stopperknoten, da es kaum Perlen mit so kleiner Öffnung gibt. Ist aber das Garn für den Stopperknoten zu stark, bleibt der Knoten an den Ringen hängen und wenn Du richtig ausgeholt hattest, fliegt Deine Hegen gegen den Horizont.


    Die Lösung ist aber nicht nur der Stopperknoten und dessen Nähgarnstärke, sondern vor allem auch die Hauptschnur. Wählst Du sie zu dünn, also 20er Mono oder kleiner, wirst Du es nie wirklich unter Kontrolle bekommen. Ich nehme eine 25er Mono und den dazu passenden (kleinsten) Stopperknoten aus meinen 3 Größen. Die Schnurstärke der Hauptschnur interessiert die Renke auf Höhe der Hegene bestimmt nicht.
    Hast Du hier einmal die passende Zusammenstellung aus Schnurstärken für die Hauptschnur und Nähgarn für den Stopperknoten gefunden, wird das Renkenfischen viel entspannter.


    Meinen letzten Stopperknoten habe ich bald 2 Jahre drauf. Er hat bestimmt 300-400 Würfe hinter sich und viele, viele Renken mit erlebt...


    Viele Grüße
    Christian