Geklebte Renkennymphen

  • Servus!


    In dem Buch"Grosse Renken beissen immer" taucht ein Bild auf, wo zwei Nymphen abgebildert sind die nicht mit einem Schlaufenknoten oder gar direkt aufgebunden sind. Für mich sieht es wie ein Plättchenhaken aus, der nach dem anbringen der Springerschnur überbunden wurde. Wer kennt diese Technik? Was ist das? ?(


    Mfg


    Hans

  • Hallo Hans,


    so wie du es beschreibst, kenne ich das nur vom Hölzl-Fischen.
    Vor knapp zwanzig Jahren konnte man fertige Springer mit Goldkopfnymphen kaufen, welche man einfach in die Hauptschnur einbinden musste.
    Hab das aber schon ewig nicht mehr gesehen.


    Gruß
    Marcus

  • Nein, diese Methode mit Plättchenhaken ist auch für die Springer gut geeeignet und war im Schlierseer und Tegernseer Bereich sehr verbreitet. In Marienstein gabs einen Rentner, der so gebunden hat. Leider ist er gestorben, bevor ich ihn nach der Technik fragen konnte. Ich denke, dass er zuerst die Springer an die Hacken knüpfte und dann erst die Nymphen drauf wickelte. Ich habs mal probiert aber da musst du die Haken am Plättchen in den Bindestock einspannen und von links nach rechts wickeln. Sehr gewöhnungsbedürftig und der Kopfknoten wird dann geklebt. Gefangen habe ich gut damit, aber es war mir dann doch zu umständlich und binde seither wieder mit Öhrhaken und Schlaufenknoten.


    Gruss


    Wolfi

  • Servus!


    Das ganze sieht so aus, wie Wolfi es beschrieben hat. Muss wohl die alte Schule sein, von den Anfängen des Hegenefischens. Wäre mal interessant wie lange es schon Nymphenhaken mit Öhr gibt. Müsste vielleicht einer der alten Garde wissen.


    Gruss


    Hans