Auf Äschen mit dem "Hölzl"

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  • Servus,


    von vielen verpönt, aber meiner Meinung nach immernoch waidgerechter als das Fischen auf Äschen mit Naturködern wie Mais, ist das gezielte Fischen auf Äschen mit dem Tiroler Hölzl und einer (Goldkopf)Nymphe.
    Das Fliegenfischen ist zweifelsfrei die waidgerechteste Art der Fischerei, nicht nur auf Äschen. Aber viele können oder wollen nicht Fliegenfischen, und da bietet diese Methode eine echte Alternative.
    Aber Vorsicht, diese Methode ist nicht überall erlaubt! Hab schon Sachen wie "Das ist wie fischen mit Handgranaten" oder ähnliches zu hören bekommen. Ganz falsch sind solche Aussagen nicht, den richtig angewandt ist diese Art der Fischerei äusserst effektiv.
    Daher eine Bitte: Diese Methode mit Bedacht anwenden!!!


    Die Montage:
    Man bindet einen 5-8cm langen Springer (Seitenarm) ca. 25 cm über dem Wirbel direkt auf die Hauptschnur oder wie ich es immer gemacht habe, man fertigt sich Vorfächer von etwa einem Meter Länge an, bindet am unteren Ende einen Wirbel ein und in dem schon beschriebenen Abstand zu Diesem den Springer.
    Am Springer wird eine Nymphe, vorzugsweise eine Goldkopfnymphe, der Größe 12-14 eingebunden.
    In den Wirbel wird ein Tiroler Hölzl mit einem Gewicht von, je nach Strömung, 15-20 Gramm montiert.



    Die Methode: 
    An einer äschenträchtigen Rinne wirft man die Montage schräg stromauf, nimmt die Rute hoch (10-11 Uhr Position) und lässt die Montage an gespannter Schnur durch die Rinne treiben. Es ist darauf zu achten, das die Motage weder zu schnell noch zu langsam treibt. Ist Dies der Fall, gilt es, das Hölzl gegen ein Leichteres bzw. Schwereres auszutauschen.
    Ein Heranzupfen der Nymphe brachte mir persönlich noch keinen Erfolg.


    Das Gerät: 
    Spinnruten mit einem Wurfgewicht um die 25 Gramm und einer Länge, je nach Gewässer, von 2,70 -3,00 Meter. Kleine Stationörrollen und einer Schnur von 0,18-0,20mm Durchmesser.


    Gruß
    Marcus

  • Hab früher auch so gefischt, mit dem kleinen Unterschied das ich kein "Hölzl" (da nicht erlaubt) verwendet habe, sondern ein Birnenblei.
    Bei der Motage sollte der Schwimmer so eingestellt sein dass, das Blei am Grund entlang schleift. Die Farbe der Nymphen waren brauntöne mit einem roten "schwanzerl"

  • Die Montage:
    Man bindet einen 5-8cm langen Springer (Seitenarm) ca. 25 cm über dem Wirbel direkt auf die Hauptschnur

    das Hölzeln war üblich mit 3 Springer mit je einer Nymphen, (ich denke dies ist der Grund warum in den meisten Fällen nur noch eine Anbisstelle erlaubt ist anstatt der gesetzlich erlaubten 3 Anbisstellen)