Schnur fürs Hegenenfischen

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  • Hallo


    ich habe immer zum Hegenenfischen zwei verschiedene Schnüre verwendet und zwar wenn ich auf Tiefe > 30 Meter gefischt habe mit einer 0,08 mm Geflochtenen um die Dehnung der Schnur beim Anhieb wegzubringen und beim Renkenfischen < 25 Meter eine 16er Platil Strong oder ähnliches gefischt wg. dem Ausschlitzen der Renken das ich einen kleinen Puffer habe.
    Nun habe ich aber schon einige gesehen die auch auf Renken mit einer Geflochtenen und die hauptsächlich auf einer Laufrolle gefischt haben.
    Was ist da eure Meinung dazu.


    MFG
    uwe123


    p.s. Herbert häng Dich jetzt nicht wg. der fünf Meter zwischen 25 und 30 auf. ;-)

  • Servus Uwe,


    ich selber fische zwar eine Mono auf meiner Laufrolle, denke aber, das eine Geflochtene nicht verkehrt ist. Durch die feine Zupfrute und durch die Hegene selber, die ja auch aus einer Mono besteht (zumindest bei mir), wird dem Ausschlitzen ordentlich entgegen gewirkt.


    Gruß
    Marcus

  • Servus Uwe!


    &quot;uwe123&quot; schrieb:

    Nun habe ich aber schon einige gesehen die auch auf Renken mit einer Geflochtenen und die hauptsächlich auf einer Laufrolle gefischt haben


    Ich fische ne ultradünne Stroft Multicolour mittels Laufrolle.
    Somit weiß ich immer, wie tief ich bin. Was ein grosser Vorteil ist.
    Ausgeschlitzt ist mir noch nie ein Fisch. Denn schneller und weicher reagieren als mit einer Laufrolle kann man fast nicht.


    Wichtig ist eine passende Rute, die auch härtere Fluchten gut abfedern kann.


    Grüsse, Andreas

  • Ich fisch ne 10er Fireline auf ne 750er Sedona von Shimano.
    Für diesen Zweck tuts die Fireline eigentlich und ich bin zufrieden.
    Wobei ich wohl das nächste mal eine andere Schnur probieren werde.


    Die geflochtene Schnur ist find ich auch deutlich flacher als 30m schon ein riesiger Vorteil. Schon tiefer als 10m spürt man die Bisse um vielfaches besser als mit Gummischnur. Ich kann mir zwar schon vorstellen das mit Geflecht mehr Fische aussteigen, (kann mir kaum vorstellen das man selbst mit Laufrolle noch nie ne Renke im Drill verloren hat), aber man muss auch sehen das man dafür mehr Fische haken kann.


    Ich schalte bei der Sedona übrigens den Rücklauf im Drill raus. Ist dann ähnlich sensibel im Drill wie eine Laufrolle und bringt meiner Meinung nach bei dieser Angelweise tatsächlich einen deutlichen Vorteil (hielt es früher für ziemlichen Schmarrn).


    Gruß
    Matthias

  • Hallo Uwe,


    ich mach´s genauso, wie Andreas

    Zitat

    Ich fische ne ultradünne Stroft Multicolour mittels Laufrolle


    und bin höchst zufrieden damit.
    Ein Freund von mir fischt auch mit einer Geflochtenen und schaltet zwischen Hauptschnur und Hegene noch ein Stück Gummi, wie es die Stippfischer an ihren langen Ruten ohne Rolle haben. Geht auch, aber mir persönlich ist der unmittelbare Kontakt zur Hegene am wichtigsten und wenn mal wirklich eine Renke aussteigt, ist´s auch nicht so schlimm, kommt auch bei anderen Schnüren vor.


    Gruß, Klaus