Wandern mit der Fliegenrute - Die Leutascher Ache

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  • Wandern mit der Fliegenrute - Die Leutascher Ache


    Immer wieder fahr ich an diesem schönen, ursprünglichen Gewässer mit seiner fast karibisch wirkenden, türkisen Farbe vorbei und nehm mir jedesmal vor sie wieder einmal zu befischen.


    Am 17. Juni bekam ich Besuch von Markus, einem schon lange befreundeten jungen Fliegenfischer und wir nahmen die Gelegenheit war bei schönstem Wetter an diesen herrlichen Gebirgsbach zu fahren.



    In der Nähe der Leutaschklamm (dem unteren Teil der Ache) stiegen wir ein und fischten stromaufwärts. Markus und ich waren begeistert von der grandiosen Landschaft, dem klaren Gebirgsbach und dem wunderschönen Wetter.


         


    Markus entschied sich für eine 2-er Rute und ich etwas vorsichtiger für eine 5-er. Daß ich mit meiner Vorsicht nicht ganz falsch lag bestätigte sich später. Aber zunächst ging mal gar nichts. Nicht ein Schwänzchen von Fisch lies sich sehen. Wir glaubten schon fast hier gibt es keine Fische. Auch keine Anzeichen . . .


      


    . . . bis wir zu dieser schönen Gumpe kamen. Nach Stunden die ersten Fische die zu sehen waren! Eine kleine und eine mittlere Regenbogenforelle. Sie gingen auch etliche male unseren Fliegen nach aber drehten immer wieder ab. Nach einiger Zeit gaben wir auf und wollten weiter gehen aber wer kennt nicht den Satz: ". . . noch ein Wurf!". Ja, und da kam sie, eine wunderschöne, gut genährte Regenbognerin die sich für Markus seine schwarze Hasenohrnymphe interessierte. Markus hatte ganz schön zu tun mit der 2-er Rute die 48-er Regenbognerin zu drillen. Aber er meisterte das bravourös. Endlich, der Bann war gebrochen. Es gibt also doch Fische in der Leutascher Ache. Wir freuten uns beide riesig über die Schöne aber es sollte noch dicker kommen.


      


    Markus befischte eine Rinne am Ufer während ich mich für die Umgebung interessierte. Ich fotografierte die Landschaft, Insekten und alles Mögliche als ich einen Jubelschrei von Markus hörte. Ich traute meinen Augen nicht. Hatte doch mein junger Freund einen Saibling mit sage und schreibe 56 cm gefangen! Alleine dass zu erleben war für mich unbeschreiblich. Die Freude von Markus, der Fisch, die Umgebung . . . Wie oft im Leben hat man solch schöne Momente?!


      


     


      


    Markus kanns gar nicht fassen.



    Bei mir blieb es bei einigen kleinen Regenbogenforellen. Für mich war es aber dass schönste, mitzuerleben wie mein junger Besucher seinen Traumfisch fängt.