Jerkbait ?

  • Hallo Alpine Gemeinde,


    i muss jetzt mal blöd nachfragen weil wer nicht fragt bleibt dumm.
    Was hat es mit Jerkbait auf sich.
    Angelrute und spezielle Rolle? Führung und Köder?
    Ich bin da irgendwie überfordert mit den Informationen die ich bereits
    bekommen habe.


    Danke für eure Antwort.

  • Servus Philsan,


    Jerkbaits sind relativ schwere Kunstköder, die durch Schlagbewegungen
    einer kurzen harten Rute zum "leben" erweckt werden.
    Die Eigenaktion ist eher gering im Gegensatz zu einem Wobbler (Crankbait).
    Sie besitzen keine Tauchschaufel und kommen deshalb auf wenig Tiefe.
    Sinkende Modelle bekommt man auf etwa 1.5 - 2 Meter.
    Man benutzt spezielle Ruten und Rollen, da diese schweren Köder und
    ihr Führungsstil sehr stark aufs Material geht. Von den heftigen Drills gar
    nicht zu reden....


    Ich hoffe Benillo liest das hier und kann auch noch ein paar Takte sagen.
    Der hat mehr Ahnung vom Jerken als ich... :)


    -Chris

  • Zitat

    Der hat mehr Ahnung vom Jerken als ich...


    höre ich da ein leicht ironischen Unterton ;-)


    Zum eigentlichen Thema:


    Die speziellen Rollen sind in der Regel Multirollen, weil diese die Belastung besser wegstecken.
    Diese Angelart wirklich zu beschreiben ist find ich ziemlich schwierig. Du könntest dir zum reinschnuppern mal nen Salmo Slider zulegen und mit dem an ner harten Hechtspinnrute bissl testen, sollte dir die Angelart zusagen, kannst ja immer noch mit dem Gerät aufrüsten.

  • Zitat

    höre ich da ein leicht ironischen Unterton


    Hatte das schon ernst gemeint....


    Aber vielleicht noch soviel:


    Das englische Wort "jerk" bedeutet in diesem Zusammenhang Ruck oder Zuckung.
    Ich finde das sagt schon einiges über den Köder aus. Man unterscheidet
    auch noch "Pullbaits" und "Sliders". Jetzt ist die Verwirrung wahrscheinlich
    komplett :)


    Hier mal ein gutes Beispiel, wie ein Jerk arbeitet:



    Normalerweise wiegen Jerkbaits zum Hecht- oder Muskyfischen zischen
    70 und 150 Gramm.
    Nicht mit jeder Spinnrute zu bewältigen. Es gibt aber auch kleinere. Zum
    Rapfen, Barsch und Forellenfischen.
    Ganz recht Matthias, als Einstiegsmodell ist der Slider auf jedenfall ein
    Topmodell. Den gibt es erfreulicherweise auch in kleinen Größen.


    -Chris