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  • Ich weiß nicht, ob es bereits einen Thread zu diesem Thema gibt, gefunden habe ich keinen.


    Ich bin sehr verzeweifelt. An meinen Hausgewässer einem großen Weiher werden jedes Jahr Schleien eingesetzt. Waller sind keine mehr drinnen, da sie letztes Jahr beim Ablassen rausgeholt wurden. Ein circa 2 bis 3 Meter tiefes Flussbett durchläuft das Gewässer, umgeben von weitreichenden Flachwasserzonen die manchmal nicht tiefer als einen halben Meter sind. Alles Umgeben von Schilf, an circa 8 Stellen gelangt man per Steg ans Gewässer. Nur der Auslauf ist tiefer, aber auch nur circa 2 Meter.


    Ich habe letztes Jahr und vorletztes Jahr an ein und derselben Stelle beim Köderfischstippen jeweils eine Schleie gefangen. Ich habe mit Frolic (den kleinen Ringen), mit Mais, mit Würmern angefüttert sowie als Hakenköder benutzt. In der Früh und am Abend gefischt, aber jeweils nichts. Soll ich an dieser Stelle weiterfischen oder nicht? Wie schon gesagt, sind die anderen Stelle alle sehr flach und meistens treiben sich Satzkarpfen rum. Schleien habe ich nur an dieser Stelle gesehen, aber wenn ein Biss kam, dann waren es Rotfedern oder ein Satzkarpfen. Abgesehen von diesen zwei Ausnahmen. Was kann ich tuen?


    Vielen Dank schon mal im Vorraus für die Antworten.

  • Die letzte Zeit war es vieleicht noch etwas kalt ,ich würde dir emphelen so fein wie möglich zu fischen also sehr dünnes Vorfach und ganz leichte Pose ,auch konnte ich gute Fänge in den Morgenstunden erzielen (also früh aufstehen :blink2: .Ich glaube das Würmer eine der besten Schleienköder sind ,Schleien sind sehr scheu also am besten leise anschleichen :)

  • Mal anders herum gefragt, wenn ihr den Weiher letztes Jahr abgelassen habt, sind dann überhaupt fangfähige Schleien da?


    Ich fange die Schleien mit Tauwurm. Allerdings ist bei diesem Weiher sehr frühes aufstehen gefragt. Du kannst bei glattem Wasser an den Bläschen richtig schön erkennen wie so ein Trupp am Ufer entlang patrouliert und immer näher an deinen Köder kommt. Es steigt das Adrenalin, sie sind nur noch wenige Meter entfernt, du wartest schon an der Rute und dann...





    ...wie von Geisterhand trennt sich die Spur und sie schwimmen direkt an deinem Köder vorbei :wallb:



    (Zum Glück nimmt auch ab und zu mal die oder andere) :biggrin:

  • Zum gezielten Fang von Schleien verwende ich tiefgefrorene (leicht vorgekochte) Miesmuscheln. Nach dem Auftauen lege ich diese noch in einen Dip mit Muschelaroma. Von den Rotfedern dürftest Du damit "in Ruhe "gelassen werden.
    Noch ein Geheimtyp: Ein sehr guter Köder ist Polentateig mit Zutaten.
    Ist einfach zu machen. 2 Tassen Wasser aufkochen lassen, Zucker und geriebenen Anis dazugeben, und 1 Tasse Maisgries unter ständigem Umrühren für ca 5 Minuten kochen. Etwas Mehl dazugeben und nochmals gut unterrühren. Fertig! Sollte der Polentateig zu weich sein, kannst Du ihn nachträglich Semmelbröseln zufügen bis er die richtige Konsistenz hat.
    Mit einem Mixer eine Handvoll Forellenpellets zu Mehl mahlen und diese in den Teig vor dem Angeln einkneten.
    Eventuell einige Tage damit anfüttern, dann dürfte es mit dem Fang von Schleien klappen.