Anglerbrauch, Brauchtum, Sitten, Gepflogenheiten

  • Hallo
    möchte gerne ein neues, nicht alzu ernstes Thema ansprechen.
    Wäre vielleicht über die Winterzeit auch recht interessant.


    Bin erst seit kurzem Angler und mich würden diverse "Anglerbräuche" interessieren.
    Es kennt bestimmt ein jeder einen, einige Gebräuche die unter Anglern so üblich sind. Vielleicht auch unterschiedliche zwischen "Nord und Süd".


    Also wie wärs mit ein Paar Sprüchen oder Gepflogenheiten ?


    "Petri Heil"
    flugsi

  • Meinst Du jetzt Bräuche ? wie:

      - Petri Heil und Petri Dank


    oder Sprüche (ähnlich der Bauernregeln)?

      - Liegt der Angler unterm Tisch, war der Fisch nicht mehr frisch.
      - Fliegt der Angler in den Fluß, war der Drill ein Hochgenuß.
      - Hat der Fischer kalte Ohrn, hat er seinen Hut verlorn.
      - Ist der Angler nicht am Wasser, wird seine Laune immer krasser.
      - Sitzt der Angler aufm Topf, sind die Fliegen nicht am Kopf (für unsere Fliegenfischer).


    oder Gepflogenheiten?

      - Dass man z.B. beim Fliegenfischen nur mit künstlichen Fliegen fischt.
      - Dass man beim Fliegenfischen grundsätzlich ohne Wiederhaken fischt.

  • Servus Flugsi,


    Zu den Gepflogenheiten, wenn wir zu zweit an einem Fließgewässer mit der Fliege unterwegs sind fischen wir oft im Wechsel. Einer fischt, der andere schaut zu, montiert oder raucht eine bis der Fischende wieder einen hat. Ist dann doppelte Freude beim Fang und absolut stressfrei.


    Wenns mit dem Boot rausgeht, wir am Platz sind, der Anker sitzt und die Angeln ins Wasser gelassen werden gibt ein gegenseitiges "Petri Heil".
    Ebenso bei einem schönen Fisch der entnommen oder released wird. Und als Antwort kommt natürlich ein "Petri Dank".


    Beim Saiblingsfischen haben wir den Spruch "wenn der Kuckuck schreit ist der Saibling nicht weit".


    Und abschließend unser Realistenspruch: "Es gibt koan See wo wir ned Schneider wern!"


    Gruß
    Christian, dersaibling