Wenn die Hechte nicht wollen - Weißensee (Füssen)

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  • Eigentlich sollte es vergangenes Wochenende auf meister Esox gehen, aber wie es so immer im Leben ist. Meist kommt es ganz anders als man denkt. Einen ganzen Tag lang habe ich geschleppt, und geworfen. Meine Castaics gebadet, und den Köderfisch am Schleppsystem durch die flachen Buchten geschleppt – alles ohne Erfolg.



    Auch der Versuch mit dem Drachko-System, dass mir immer einen Hecht brachte, konnte keinen Hecht überzeugen.
    Das Wetter und der Mond, das hätte alles gepasst, allerdings war das Wasser dermaßen trüb, dass man das eigene Ruder nicht mehr im Wasser gesehen hat. Und noch zum Überfluss erfuhr ich das die Hechte mitten beim Laichen waren.
    Auch die Anderen, die es auf Hecht abgesehen hatten, konnten keine wirklichen Erfolge verzeichnen. Eine Gruppe deutscher Angler, ich glaube es waren 9 oder 10 Fischer, konnten seit dem 1. Mai zusammen gerade mal 3 Hechte fangen.


    Tja, und was sollte ich machen? Am zweiten Tag habe ich meine alte Renkenrute eingepackt, die mit der keinen Stationär Rolle, denn eigentlich wollte ich UL auf Barsche fischen, die konnte ich an einer klareren Bucht ausmachen.


    So Schleppte ich am Vormittag des 2. Tages wieder auf Hecht, und habe die Buchten, von denen ich wusste, das sie Normal immer für einen Hecht gut sind, mit Spinnern, Shads und dem guten Alten Drachko abgefischt, wieder ohne erfolg. Auch die Barsche zeigten sich wenig beeindruckt.


    Allerdings gab’s ja noch Renkerl im See. Schnell die Hegene an den Wirbel, und ab in die Tiefe damit. Und ....



    ... Schon beim ersten Heber hing ein Renkerl am Haken. Und es sollte nicht die letzte sein. Am zweiten Tag fing ich unter dem Strich mitgezählte 84 Renken, davon hatten 7 Stück das maß von 30 cm.



    Am Dritten Tag konnten mich die Hechte dann endgültig am A...... lecken. Der 3. Tag wurde den Renken gewidmet.
    An diesem Tag ging es recht zäh, denn ein Gewitter stand am Himmel, und das mögen die Renken anscheinend nicht. Erst, als das Gewitter niederging, fing ich wieder, wie am Tag zuvor.



    Am 3. Tag konnte ich 104 Renken landen. Davon hatten aber leider nur 3 das Maß – schön war es trotzdem.


    Für die, die es interessiert ich habe mit 14er, 12er und 8er (!) Haken in Gold gefischt und gefangen!


  • Servus Lukas!
    Sehr schöner Bericht und tolle Fotos! Coole Sache.
    In Sachen Renken isses ja vergleichbar mit dem Kochelsee.
    Wir hatten beim letzten Renkenfischen am Kochelsee zu zweit in 2h knappe 80 Renken.
    Leider darf man da nur vier mitnehmen. Ich möcht nicht wissen, wieviel da im laufe eines Tages anfallen.


    Spaß machen tut so ein Wasser allemal. Vorallem wenn man ein paar Mal Schneider an "schwierigeren" Wassern war.


    Auf alle Fälle noch ein herzliches :green_137: , toller Bericht.

  • Servus,
    vorab danke für den tollen Bericht.
    Dann habe ich aber schon die Frage ob die Renken bei Euch meistens so klein sind. Die Quoten von 3-5%
    massiger Fische ist ja eigentlich "Kindsmisshandlung".
    Andreas  
    Hattest Du nicht in einem anderen Beitrag behauptet, dass Du meistens die Größeren fängst?
    Also im Starnberger See dürfte die Durchschnittsgröße bei 38 - 40 cm liegen. Bisse von Untermassigen sind eher selten.
    Petri
    Juvol

  • Servus Lukas,


    klasse geschrieben und nette Fotos!!!


    Danke für diesen Bericht!!! :green_173:


    Frank

    Viele Probleme erledigen sich von selbst, wenn man sie nicht dabei stört.