Schnur verwickelt sich beim werfen ständig

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  • Hab mir vor einiger Zeit eine schöne Kombi zum spinnen im Bach bzw. zum Waten zugelegt und hab einige Probleme damit.
    Rute: Daiwa Sam Fisher Pro Caster (die is echt TOP)
    Rolle: Daiwa Crossfire 1000E
    Schnur: Zuerst Stroft GTM 0,18mm dann Berkley Trilene Sensation 0,18mm


    Also zuerst dachte ich es liegt an der Stroft, da ich beim auswerfen des öfteren Schlafen in der Schnur habe, die sich zu einem Knoten entwickeln und ich so nach und nach meine Schnur abschneiden durfte. Dann hab ich die Berkley Trilene draufgemacht, die ich auf meiner größeren Spinnrute auf Hecht ohne Probleme fische (allerdings etwas dicker natrülich). Allerdings hatte ich das selbe Problem. Könnte es sein, dass die 0,18mm Schnur vom Durchmesser nicht zur Rolle passt? Die Rolle ist exta sehr klein (130m - 0,20). Oder muss ich mit dieser feinen Kombi ganz vorsichtig auswerfen!?

  • Hallo Benfisch,


    ich kenne das Problem mit der Stroft GTM. Ich fische gerne mit dieser Schnur. Aber nach dem Aufspulen braucht die Schnur ein paar Tage um sich dem Spulenkern anzupassen. Ich selbst fische die Stroft GTM 0,25 auf einer 2500er Spule an meiner Barbenrute mit dem Futterkorb oder Grundblei. Die ersten Tage war es ein Grauß! Nach ca. 1 Woche Lagerung aber lief die Schnur wir Butter von der Rolle.


    Die Berkley Trilene Sensation fische ich in 0,20 auf einer 2500er und einer 3000er Match Rolle. Die Schnur finde ich Problemlos, günstig und gut! Ich fische damit mit Posen an meiner Barbenrute, sowie diversen Kunstködern an meiner Spinnrute.


    Grundsätzlich kann ich Dir aber den Tipp geben, dass Du mindestens 2-3 mm Luft zwischen Schnur und Spulenrand läßt. Wenn Du mehr Schnur aufspulst, kannst Du jede monofile Schnur zum Verknoten bringen. Vor allem, wenn die Schnur frisch aufgespult ist.


    Auch - habe ich festgestellt - sollte das Gewicht, welches geworfen wird einigermassen zur Schnurstärke passen. Eine 2 gr. Pose an einer 0,25er Stroft macht nicht wirklich Spass. Ich selbst habe für mich folgende Erfahrung gemacht: 0,25er Stroft werfe nicht unter 10 gr. Blei, die 0,20er Berkley hat so Ihre Grenze ab leichten Posen unter 3 gr. (0,18er wäre sinnvoller).


    Mein Tipp: Nimm die Ersatzspule und spule die Stroft auf. Lass 3 mm Luft zwischen Schnur und Spulenrand. Klemm die Schnur am Schnurclip ein und lass Sie 1 Woche bei Zimmertemperatur liegen. Ich denke du willst die Kombo fürs leichte Spinnfischen verwenden. Da reichen theoretisch 60 m Schnur auf der Rolle. Meine Fliegenrute hat auch nicht mehr inkl. Backing drauf und in der Regel sehe ich das Backing beim "normalen" ortsüblichen Fischen selten. Ich selbst fische "nur" 100 m Stroft GTM auf meiner Barbenrute und das reichte bis jetzt immer.


    Alexander

  • Hallo Alex
    danke für den Tipp. Zuviel Schnur habe ich sicher nicht drauf. Habe mit zu vollen Spulen schon meine Erfahrungen gemacht und lasse daher immer genug Luft. Werde es dann mal mit der Lagerung versuchen.
    Hat mit der Rolle schon jemand schlechte erfahrungen gemacht? Vielleicht wird die Schnur auch falsch aufgespult bei der Daiwa Crossfire!?

  • Was mir noch einfällt ist, dass wenn man die Schnur von der Rolle aus aufspult diese dabei nicht gedreht werden sollte. Ich meine damit, dass die Drallrichtung beizubehalten ist. Also die Schnurinnenseite der Spule sollte auch auf die Innenseite der Rolle. Ich weis nicht wie ich es mit Worten besser beschreiben soll. Ich hoffe es ist zu verstehen.


    Alexander